26.07.2010
 Kasperl-Sondervorstellung am oberen Kirchenplatz
Dass der Termin unserer Hochzeit mittlerweile naht, sollten ja eigentlich fast alle mittlerweile wissen. Für alle die’s noch nicht wissen: Der Termin unserer Hochzeit naht mittlerweile!
Zu einer anständigen Hochzeit gehört selbstredend auch ein anständiger Polterabend. Ich hatte diesen Samstag das große Vergnügen, diesen meinen einen zu erleben, ausgerichtet von Mike, meinem Bruder & Trauzeugen in Zweitfunktion. Es war ein Mordsspaß und eine Obergaude und ich möchte keine Minute des Abends missen. Das, obwohl mir unzählige Kasperlvorstellungen und Gesangsunterricht mit unserer allseits beliebten ehemaligen Frau Direktor, ihres Zeichens Chorleiterin der Oberdörfer Spatzen (Sie nannte es Volksschulchor, ich nenne es Kinderarbeit!) am nächsten Tag (bzw. am selben Tag, das ganze dauerte ja bis 07:00 in der Früh) die Stimme nahezu gänzlich geraubt hatten.
Ich hab auch endlich mal Villach vom Stadtpfarrturm aus von oben gesehen. War sehr schön, nur empfehle ich niemandem, aufgrund der etwas beengten Raumsituation im obersten Bereich bei der Wendeltreppe einen großen Wanderrucksack mit ca. 20 kg Holzscheiten bis ganz nach oben mitzunehmen. Ich habe auch viele lustige Leute kennengelernt und die Erfahrung hat gezeigt, dass nicht unbedingt jede das Zeug zu Kasperls Prinzessin hat, aber es gab auch durchaus einige Lichtblicke.
Ich hab neuerdings auch respekt vor Kleinkindern. Da es das einzige Fahrzeug war, welches ich in meinem Zustand und ohne Gefahr des Führerscheinverlusts lenken durfte, ein winziger Kinderroller war, wurde ich kurzerhand auf einen solchen gesetztund musste eine Sonderstrecke den Hauptplatz hinunter fahren. Mir tut jetzt noch der Hintern weh und meine Bauchmuskeln schmerzen. Respekt an die kleinen Biker-Babies da draußen, die das jeden Tag machen.
Wenigstens konnte ich auch einige Pluspunkte sammeln und es war auch Balsam für mein Ego zu wissen, dass ich’s immer noch drauf hab und Dinge wie Dosenprosecco, Katzenfutter, Rasierschaum, Haarfestiger, Enthaarungscreme, Intimrasierer und viel anderes (un)genießbares Zeug rein am Geschmack und Geruch voneinander zu unterscheiden…
Fotos von dem ganzen Event gibt’s vielleicht irgendwann mal, wenn überhaupt. Man will sich ja nicht selbst der Lächerlichkeit preisgeben, das machen besser andere
Krawuzi Kapuzi an die ganze Polterrunde da draußen! Und… Position!
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24.08.2009
 bild von http://www.cepolina.com/freephoto/
Vor kurzem hab ich von einem Kollegen (Veikko, wer ihn kennt) eine interessante Frage gehört, als wir gerade über die philosophischen Aspekte der Religionen diskutiert haben und grad bei dem Thema Dogmen, Gottesbeweise und dergleichen waren. Die Frage ist einfach und lautet:
Kann Gott einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er selbst ihn nicht mehr aufheben kann?
Eine tolle Frage meiner Meinung nach, stellt sie doch in Hinblick auf die vielzitierte Allmächtigkeit Gottes (welchen auch immer) ein feines Paradoxon dar. Vermutlich könnte er ihn aufheben, wenn er einen unendich langen Hebel hätte, so frei nach Archimedes: Gebt mir einen Hebel, der unendlich lang genug ist sowie einen Ankerpunkt, der unendlich fest fixiert ist und ich hebe euch einen unendlich schweren Stein aus den Angeln. Ist zwar 3x unendlich drin, sollte aber für ihn bzw. sie (oder es) kein Problem sein (wobei es geschummelt ist, wenn er einen Hebel verwendet)
Chuck Norris würde es auf jeden Fall schaffen, immerhin hat Chuck als einziger bis unendlich gezählt… zwei mal hintereinander! Man könnte die Frage auch lösbar und weniger komplex machen, indem man sie umformuliert:
Kann Gott einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass Chuck Norris ihn nicht mehr aufheben kann?
Das lässt sich mit einem klaren “Nein, niemals!” beantworten.
Eine interessante Diskussion zu dem Thema gibt’s übrigens auf Lycos IQ…
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19.08.2009
Ich hab ja versprochen, immer wieder mal einen Webcomic aus der Liste vorzustellen, die ich so zwischendurch immer wieder mal lese. Heute tun wir was für unsere Bildung und betrachten die Reise von Odysseus mal aus der Comic-Perspektive. Ist ganz interessant zu lesen. Die Story ist im wesentlichen eh den meisten bekannt, lediglich die Aufbereitung – etwas moderner – hab ich in der Form noch nicht gelesen. Ist vielleicht nicht so literarisch wertvoll wie die Sagen des klassischen Altertums, aber dafür recht unterhaltsam.
Einfach auf das Bild klicken oder http://www.bigheadpress.com/otr?page=0 besuchen und ihr könnt schon loslegen…
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22.04.2009
Hiho! Nach langer Zeit gibt’s mal wieder ein update auf meiner Seite, ihr habt sicher schon lange darauf gewartet
Ich möchte meinen blog in Zukunft auch ein bisschen dazu nutzen, euch ein paar meiner Webcomic-Favoriten näherzubringen, da ich einfach der Überzeugung bin, dass Webcomics mittlerweile ein fixer Bestandteil unserer Kunst und Kultur sind.
Mir geht es hier nicht um jene Comics, die weithin bekannt sind wie z.B. Dilbert und Garfield (gehören auch zu meinen Favoriten, nebenbei gesagt), mir geht’s mehr um die kleineren, unbekannteren Strips von nicht komerziell arbeitenden Autoren, die ihre Zeit einfach aus purer Überzeug in ihre Arbeit investieren und daher meiner Meinung nach unterstützt werden sollten. Denn gerade in diesem Bereich findet sich oft die eine oder andere Perle, weit abseits vom Mainstream…
Den Start möcht ich heute mit “Li’l Nyet – The Red Menace” machen. Worum geht es in dem Comic? Der erste, einleitende Satz der beiden Autoren, Bengo und Pug, lautet:
“Li’l Nyet is about human ideals versus human nature. It’s also about comics, hell, ghosts, hauntings, Russian literature, turnips and totalitarianism”
Ahja. Vermutlich wird der eine oder andere damit noch nicht viel anfangen können. Vor allem, wie Rüben, Geister und dergleichen zusammenpassen. Am besten wird es daher sein, wenn einfach jeder, der bei dem ersten Satz neugierig geworden ist, einen etwas genaueren Blick auf die Webseite wirft, sich dort unter “About” die detailiertere Beschreibung durchliest und sich dann einfach mal die ersten paar Strips gönnt, man kommt dann recht flott dahinter, worum es geht.
Ich würd mich auch freuen, eure Kommentare und Meinungen zu der Idee mit dem Webcomics im Allgemeinen und zu Li’l Nyet im Besonderen zu hören. Alle “empfohlenen” Comics bekommen auch eine Link-Sektion auf meiner Seite für einen besseren Überblick. Alsdann, viel Spaß beim Lesen!
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27.10.2008
Der aktuelle Trend für die Wohnung bzw. das Büro der Zukunft geht offensichtlich in eine neue Richtung. Helle, offene Räume ersetzen die durch unnütze Mauern eingeengten Wohnräume der Gegenwart. Diese neue, offene Form der Wohnraumplanung schafft eine noch nie dagewesene Nähe zur Natur, sogar in Städten und Ballungszentren. Auch erleichtert das gänzliche Fehlen von Fenstern, Türen – sogar Mauern – die zwischenmenschliche Kommunikation, die wir ja immer mehr verlernt haben…
Dieser neue, vielleicht auf den ersten Blick noch etwas riskante Weg zurück zur Natur, zum Gemeinsamen, wird auch durch das dezente Verbauen eines der ältesten und gleichzeitig neuesten, wiederentdeckten Werkstoffe – Holz – erreicht. Im Beispiel auf dem Foto ist schön zu sehen, wie man mit der einen oder anderen neckischen Applikation aus Holz auch einer modernen Fassade einen alternativen, wegweisenden Touch geben kann.Dieses Haus lädt ein, zeitgemäß zu wohnen, ohne jedoch die Verbindung zu unseren wurzeln zu verlieren.
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08.10.2008
Beantwortet mir mal die folgende Frage: Was haben Caractacus Potts und James Bond gemeinsam?
Wenn jemand mit Herrn Potts überhaupt etwas anfangen kann, lautet die Antwort sicher, dass beide Herren ein Faible für Autos mit eingebauten Extras haben (wobei Q es nie geschafft hat, Herrn Bond ein fliegendes Auto zu verpassen, wenn ich mich recht erinnere). Die Antwort mag zwar stimmen, ist aber nicht unbedingt von Bedeutung. Interessant ist vielmehr die Tatsache, dass beide Herren derselben Feder entspringen. Ganz genau, Ian Flemming, selbst zeitweise im Geheimdienst Ihrer Majestät (genauergenommen im Marine-Nachrichtendienst) hat – neben den ganzen James Bond-Romanen – auch ein Kinderbuch geschrieben, ‘Chitty Chitty Bang Bang’.
Weiters interessant ist auch, dass bei der Verfilmung des Buchs Albert R. Broccoli die Regie übernahm, welcher auch den meisten als Co-Produzent von James Bond ein Begriff sein dürfte. Und zu guterletzt mimte Gert Fröbe, einer der ersten James Bond-Gegenspieler (Auric Goldfinger) auch hier den Filmbösewicht. Wollt ich nur mal gesagt haben. Find ich aber witzig … vielleicht find ich ja auch mal ein Kinderbuch von David Morrell…
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